Wohnprojekt Rudolfstraße

Kurz-Geschichte des Wohnprojektes Rudolfstraße 131

Den Anstoß zu der Idee des gemeinschaftlichen Wohnens gab es im Jahr 2005.Web_Kurzgeschichte

Nachdem 2006 der Verein LeWoWu (Lebendiges Wohnen an der Wupper e.V.) gegründet worden war, folgten viele Besichtigungen von Objekten, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Als dann 2007 Kontakt zur VEM (Vereinte Evangelische Mission) hergestellt wurde, kam es zu konkreten Planungen zum Projekt Rudolfstraße 131. Am 13. Mai 2008 konnten die Kooperationsvereinbarungen mit der VEM unterzeichnet werden. Danach wurden großzügige Umbaumaßnahmen im Hause durchgeführt. Bald schon fand ein gestaffelter Einzug in den Neubau und den fertiggestellten Altbau statt.

Am 21. 1. 2010 wurde gemeinsam mit der VEM die offizielle Einweihung mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Aktuelle Wohnsituation

Besonders beliebt ist der Innenhof.

Zurzeit leben in unserem Wohnprojekt Rudolfstraße 131:

22 Personen (18 Frauen, 5 Männer) in 20 Wohnungen (von 41 qm bis 102 qm)!

Großzügig kann das Gelände rund ums Haus genutzt werden.

 

 

 

 

 

 

LeWoWu-Wohnprojekt-Rudolfstraße in Wuppertal-Barmen

Wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand“ war das wichtigste Zitat bei der Vereinsgründung im Jahr 2006.

Das Wohnprojekt Rudolfstraße wurde möglich in Kooperation mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), die ihr Schwestern- und Gästehaus umwidmete und zu barrierefreien Mietwohnungen in unterschiedlichen Größen 2008 umbaute. Die VEM ist Vermieter aller Wohnungen, die Wohngruppe Rudolfstraße hat das Vorschlagsrecht bei Anmietung neuer Bewohner/Innen. Interessenten/Innen werden nach mehrmaligem Treffen, die dem Kennenlernen dienen, aufgenommen.

Das Haus liegt auf einem großen Gartengrundstück unmittelbar an der Nordbahntrasse. Die Schwebebahn- bzw. Busanbindung nach Elberfeld und Barmen ist gegeben.

Das Wohnprojekt Rudolfstraße besteht aus einer Gruppe Menschen, die jetzt zwischen ca. 48 und 89 Jahren alt sind, Berufstätige und Rentner/Innen, 18 Frauen, 5 Männern, 1 Kater und 1 Hund, die die Idee des gemeinsamen Wohnens seit nunmehr 10 Jahren erfolgreich umsetzen:

Selbständig, eigenverantwortlich und in einem stabilen sozialen Umfeld leben können.

Solidarisches Wohnen mit wechselseitiger Unterstützung, gegenseitige Bereicherung und Entlastung erfahren.

Trotzdem bleiben auch nach Einzug in unser Haus alle privaten Kontakte wichtig.

Die Hausgemeinschaft wird durch die aktive Teilnahme aller Bewohner/Innen entsprechend ihren Fähigkeiten getragen. Monatliche Treffen sind notwendig, um Wohngruppenbelange zu besprechen.

Gemeinsam statt einsam“

Das Teilen von Aktivitäten im Gemeinschaftsraum (nicht nur Feste feiern), im Innenhof treffen oder unterwegs in Sachen Kultur ist Schwerpunkt.

Angebote für gemeinschaftliches Tun für Bewohner/Innen (Musizieren, Gartenarbeit, Gesprächskreis, Kochklub,…) werden selbst organisiert.

Wir sind überzeugt, dass ein Voneinanderlernen, sich in neuen Aufgaben erfahren, die beste Methode gegen Vereinsamung und soziale Ausgrenzung ist und schließt lebenslanges Lernen ein.

August 2019